Tauchen

Tauchen erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt sind die steigenden Zahlen an Urlaubsreisen in ferne, warme Länder mit interessanter Unterwasserwelt schuld. Nicht nur die Tauchurlaube im Taucherparadies Malediven oder am Great Barrier Reff in Australien sind erschwinglich geworden. Auch preiswerte Tauchreiseziele wie das Rote Meer locken mit niedrigen Preisen (ab ca. €700,– für eine Woche inkl. Flug, HP und Tauchen), erstklassigem Service für den Taucher (inkl. seekrankheitsarmer Fahrt auf 10-18m Schiffen) und faszinierender Unterwasserwelt.

Die meisten Touristen dürften aber über Urlaubsreisen, die eigentlich keine Tauchüberlegungen beinhalten an ihre ersten Tauchversuche kommen. Speziell die Domenikansiche Republik, Venezuela und andere „all-inlusive“ Angebotsländer bieten im Unterhaltungsprogramm häufig sogenannte Schnuppertauchkurse(die übrigens fast jede Tauchschule überall auf der Welt anbietet, zumeist kostenlos oder gegen geringe Kostenbeteiligung).

Wer einmal geschnuppert hat, kann dann im Urlaub binnen einer Woche seinen Grundtauchschein (ca. 350,–US$, inkl. Leihgebühr für Equipment und Lehrmaterialien) erwerben. Kursumfang und Dauer sind bei den meisten kommerziellen Organisationen dem Strickmuster von PADI, der weltweit größten Organisation, angepasst. Der „Open Water Diver“-Schein befähigt einen weltweit Ausrüstungen zu entleihen, an Tauchveranstalltungen teilzunehmen und in den meisten Gebieten auch selbstständig zu tauchen. Lediglich in Gebieten mit hohen Schwierigkeitsgraden oder häufigen Tauchunfällen (im übrigen kein sehr hohes Risiko, solange man sich an die Limits hält) werden höhere Qualifikation, wie das „Advanced Open Water Diver“-Brevet verlangt. Weitere Ausbildungschritte führen über Rettungstechnicken, Tauchführer und Tauchlehererassistent zum Tauchlehrerstatus. Wer etwas für die eigene Sicherheit und die der Gruppe tun möchte, tut gut daran an einem Oxygen Provider Kurs der DAN (Divers Alert Network) teilzunehmen. Dort kann man durch eine Mitgliedschaft auch über eine int. Notfallzentrale auch die Rettungsmaßnahmen koordinieren lassen, inkl. Transport und Kostenübernahme.

Meine Taucherei beginnt übrigens 1979 im Tauchclub Oceanic auf Gran Canaria, dort habe ich ein Baracuda-Brevet erworben – ein wenig bei der DLRG forgesetzt.  Dann kam eine lange Pause bis 1992 , und bei den Treasure Divers habe ich meinen PADI OWD gemacht. Z.z. bin ich Divemaster mit Special wie Enriched Air und Rebreather.

Bilder um die Begeisterung zu wecken findet ihr unter meinen zahlreichen Reisebildern.

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